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Schlagwort-Archiv Projektmanagement

Gedanken zu Klarheit und Fokus

Ruhig arbeiten in einer lauten Projektwelt

Es gibt eine besondere Form von Erschöpfung, die nichts mit langen Arbeitstagen zu tun hat.
Sie entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch ständige Zersplitterung.

Viele Projekte scheitern heute nicht spektakulär.
Sie gehen nicht mit großen Krisen oder offenen Konflikten zu Ende.
Stattdessen verlieren sie langsam an Kraft.
Kalender sind voll, Chats laufen ununterbrochen, Meetings reihen sich aneinander – und dennoch fehlt etwas Entscheidendes: das Gefühl von ruhigem, stetigem Fortschritt.

Ich habe das in sehr unterschiedlichen Organisationen erlebt.
In großen Konzernen ebenso wie in mittelständischen Unternehmen.
Projekte mit guten Budgets, kompetenten Teams und klaren Zielen geraten ins Stocken – nicht wegen mangelnder Fähigkeiten, sondern wegen permanenter Unruhe.

Mit den Jahren ist für mich eine Erkenntnis immer klarer geworden:

Projekte scheitern selten an ihrer Komplexität. Sie scheitern am Lärm.

Die Antwort darauf ist nicht mehr Druck, nicht mehr Kontrolle und auch nicht das nächste Tool.
Die Antwort ist etwas Leiseres – und zugleich Wirksameres:
ruhige Projektarbeit.


Wie sich „Lärm“ in modernen Projekten zeigt

Wenn von Lärm die Rede ist, denken viele zuerst an zu viele E-Mails oder Chats.
Doch Lärm ist mehr als Kommunikationsmenge.

Lärm ist alles, was Zusammenhänge auflöst und konzentriertes Arbeiten erschwert.

  • ständiger Wechsel zwischen Aufgaben, Tools und Themen
  • Unterbrechungen, die Konzentration und Denkfluss zerstören
  • eine Kultur dauernder Dringlichkeit
  • Meetings, die Bewegung erzeugen, aber keine Entscheidungen
  • Dokumentation, die existiert, aber nicht vertraut wird

Untersuchungen der American Psychological Association zeigen, dass häufiges Aufgabenwechseln reale kognitive Kosten verursacht.

Studien von Gloria Mark an der University of California, Irvine belegen zudem, dass Unterbrechungen nicht nur die Produktivität senken, sondern auch den Stress erhöhen
(Studie als PDF).

Das Gefährliche daran: Lärm erzeugt den Eindruck von Aktivität – während echter Fortschritt immer schwerer erkennbar wird.


Warum Ruhe keine Luxusfrage ist, sondern eine Lieferstrategie

Ruhe wird im Projektkontext oft missverstanden.
Sie gilt als Langsamkeit, als Zögern oder als mangelnder Ehrgeiz.

In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall.
Ruhe ist keine Schwäche.
Ruhe ist Präzision.

Wenn Menschen konzentriert arbeiten können, treffen sie bessere Entscheidungen.
Sie erkennen Risiken früher.
Sie produzieren Ergebnisse, die nicht mehrfach nachgebessert werden müssen.

Eine vielzitierte Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences zeigt, dass Viel-Multitasker schlechter darin sind, irrelevante Informationen auszublenden.

Dauerhafter Lärm hat zudem langfristige Folgen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Burnout als Folge chronischer, nicht bewältigter arbeitsbezogener Belastung.

Ruhe ist damit kein Gefühl.
Ruhe ist Infrastruktur für gute Arbeit.


Ein ruhiges Liefersystem: sechs bewährte Prinzipien

1) Ergebnisse klären, bevor Leistungen produziert werden

Viele Projekte beginnen mit Aktivität statt mit Klarheit.
Aufgaben werden verteilt, Tools ausgewählt, Zeitpläne diskutiert – ohne dass das eigentliche Ziel wirklich greifbar ist.

  • Welche Veränderung soll entstehen?
  • Woran erkennen wir, dass wir erfolgreich waren?
  • Wie lässt sich das Ergebnis einfach erklären?

Der Fokus auf Ergebnisse statt auf bloße Lieferobjekte findet sich auch in modernen Standards wie dem PMBOK® Guide.


2) Entscheidungshygiene: weniger Entscheidungen, dafür klare

In lauten Projekten verschwinden Entscheidungen.
Sie werden mehrfach diskutiert, informell revidiert oder vertagt.

  • ein sichtbares Entscheidungsprotokoll
  • klare Verantwortlichkeiten
  • definierte Entscheidungszeitpunkte

Wo Entscheidungen dokumentiert und respektiert werden, sinkt Unsicherheit – und mit ihr der Lärm.


3) Fokus schützen durch ein klares Unterbrechungsmodell

Wenn Unterbrechungen nicht gestaltet werden, übernehmen die lautesten Kanäle die Kontrolle.

  • feste Ruhezeiten für konzentriertes Arbeiten
  • klar definierte Sprechzeiten
  • ein zentraler Kanal für echte Dringlichkeit
  • ein rotierender Ansprechpartner für Störungen

Fokus ist eine gemeinsame Ressource – und sollte auch so behandelt werden
(APA-Übersicht).


4) Meetings als Werkzeug – nicht als Dauerzustand

Meetings sind nicht das Problem.
Unklare Meetings sind es.

  • jedes Meeting hat einen Zweck
  • jedes Meeting erzeugt ein Ergebnis
  • Status wird geschrieben, nicht präsentiert
  • Entscheidungen werden explizit festgehalten

5) Dokumentation, der man vertraut

Dokumentation scheitert, wenn sie Archiv sein will.
In ruhigen Projekten ist sie Orientierung.

  • eine zentrale Quelle
  • kurze Erläuterung plus einfache Visualisierung
  • klare Versionierung
  • Verknüpfung zu Entscheidungen

Dieses Prinzip spiegelt sich auch im Scrum Guide wider, der Einfachheit und Zweckorientierung betont.


6) Ein kleiner, verlässlicher Rhythmus

Ruhe entsteht durch Verlässlichkeit.

  • wöchentlicher Ergebnis-Check
  • wöchentliche Risikobetrachtung
  • kurzes, schriftliches Update für Stakeholder

Vorhersehbare Klarheit reduziert Rückfragen – und baut Vertrauen auf.


Ruhe fühlt sich nach professioneller Projektarbeit an

In erfahrenen Teams lässt sich früh erkennen, ob ein Projekt gelingt.
Nicht an Tools oder Folien.

Sondern an der Atmosphäre.

Ziele sind klar.
Entscheidungen sichtbar.
Fokus geschützt.
Dokumentation verlässlich.
Fortschritt stetig.

Wenn sich ein Projekt laut anfühlt, hilft es selten, noch stärker zu drücken.
Oft hilft es, Ruhe bewusst zu gestalten.

Von Tools zu Denken

Was Kunden wirklich von Senior Consultants erwarten

Wenn Kunden einen Senior Consultant beauftragen, kaufen sie selten eine Methode.
Sie kaufen auch kein Framework und kein Toolset.

Was sie tatsächlich suchen, ist schwerer zu benennen – aber sofort spürbar, wenn es fehlt:
Sicherheit.

In vielen Gesprächen mit Auftraggebern, Entscheidern und Projektverantwortlichen zeigt sich immer wieder dasselbe Muster.
Die eigentliche Erwartung wird selten offen ausgesprochen, aber sie schwingt immer mit:
„Bitte bringen Sie Ordnung in diese Situation.“


Warum Methoden selten das eigentliche Problem sind

In Projekten wird viel über Vorgehensmodelle gesprochen.
Agil oder klassisch.
Scrum oder Kanban.
ITIL, SAFe oder hybride Modelle.

Doch wenn man ehrlich zuhört, stellt man schnell fest:
Die meisten Projekte scheitern nicht an der falschen Methode.

Sie scheitern an Unklarheit.
An widersprüchlichen Erwartungen.
An fehlenden Entscheidungen.
An einem Mangel an Orientierung.

Kunden erwarten von erfahrenen Beratern deshalb weniger ein neues Modell –
sondern die Fähigkeit, eine Situation einzuordnen.


Erwartung 1: Klarheit schaffen, ohne zu vereinfachen

Komplexe Situationen verlangen nach Klarheit.
Aber Klarheit bedeutet nicht Vereinfachung um jeden Preis.

Senior Consultants werden daran gemessen, ob sie:

  • Zusammenhänge verständlich machen
  • Widersprüche sichtbar benennen
  • Grenzen aufzeigen, ohne zu blockieren

Klarheit entsteht dort, wo jemand bereit ist, Dinge auszusprechen, die unbequem sind –
ruhig, sachlich und ohne Drama.


Erwartung 2: Entscheidungen ermöglichen – nicht ersetzen

Ein häufiger Irrtum: Kunden erwarten, dass Berater Entscheidungen treffen.

In Wirklichkeit erwarten sie etwas anderes:
Entscheidungsfähigkeit im System.

Senior Consultants helfen, Entscheidungen vorzubereiten:

  • durch saubere Strukturierung von Optionen
  • durch transparente Abwägung von Risiken
  • durch Benennung von Konsequenzen

Die Entscheidung selbst bleibt dort, wo sie hingehört.
Doch sie wird leichter, klarer und verantwortbarer.


Erwartung 3: Ruhe bewahren, wenn es unübersichtlich wird

Projekte werden selten in ruhigen Momenten kritisch.
Sie werden kritisch, wenn Zeitdruck entsteht.
Wenn Interessen kollidieren.
Wenn Informationen fehlen.

In genau diesen Momenten zeigt sich der Unterschied zwischen Erfahrung und Betriebsamkeit.

Senior Consultants werden nicht dafür geschätzt, besonders laut oder besonders schnell zu sein.
Sie werden geschätzt, wenn sie:

  • den Überblick behalten
  • Prioritäten neu ordnen
  • den Ton im Raum verändern

Ruhe ist kein Persönlichkeitsmerkmal.
Sie ist eine professionelle Haltung.


Erwartung 4: Verantwortung übernehmen – ohne sich in den Vordergrund zu stellen

Kunden erwarten von erfahrenen Beratern Verlässlichkeit.
Nicht Selbstdarstellung.

Das zeigt sich im Alltag:

  • Zusagen werden eingehalten
  • Probleme werden früh adressiert
  • Grenzen werden klar benannt

Seniorität zeigt sich weniger in Präsentationen –
sondern in dem Vertrauen, das entsteht, wenn es schwierig wird.


Erwartung 5: Orientierung im „Big Picture“

Viele Projekte verlieren sich im Detail.
Tickets werden bearbeitet, Meetings abgehalten, To-dos verteilt.

Was oft fehlt, ist der Blick auf das Ganze.

Senior Consultants werden dafür geschätzt, immer wieder Fragen zu stellen wie:

  • Wozu machen wir das eigentlich?
  • Wie fügt sich das in das Gesamtbild ein?
  • Was ist jetzt wirklich relevant?

Diese Fragen wirken manchmal banal.
In der Praxis sind sie selten.


Warum Erfahrung leise ist

Erfahrung kündigt sich nicht an.
Sie erklärt sich nicht ständig.

Sie zeigt sich darin, dass Dinge einfacher werden.
Dass Gespräche strukturierter verlaufen.
Dass Entscheidungen schneller getroffen werden – nicht hektischer, sondern klarer.

Kunden erwarten von Senior Consultants keine permanente Präsenz.
Sie erwarten Wirkung.

Und diese Wirkung ist oft leise.


Fazit: Was Kunden wirklich kaufen

Am Ende kaufen Kunden keine Methode.
Sie kaufen kein Tool.
Sie kaufen keine Schlagwörter.

Sie kaufen:

  • Klarheit
  • Verlässlichkeit
  • Orientierung
  • Ruhe in komplexen Situationen

Alles andere ist austauschbar.

Risikomanagement in Projekten

Projekte sind oft von Unsicherheiten umgeben, und die Fähigkeit, Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu bewältigen, ist entscheidend für den Projekterfolg. In diesem umfassenden Artikel tauchen wir tief in das Thema Risikomanagement in Projekten ein und erkunden bewährte Strategien für einen effektiven Umgang mit Unsicherheiten.

1. Identifizierung von Risiken:

Die Grundlage eines robusten Risikomanagements ist die präzise Identifizierung von potenziellen Risiken. Dies umfasst eine gründliche Analyse der Projektparameter, Teaminteraktionen und externen Einflüsse. Einsatz von Brainstorming-Sitzungen, Interviews und Risikoregistern, um eine umfassende Liste möglicher Risiken zu erstellen.

2. Bewertung von Risiken:

Nicht alle Risiken haben das gleiche Ausmaß oder die gleiche Auswirkung auf ein Projekt. Hier kommt die Bewertung ins Spiel. Verwende quantitative und qualitative Bewertungsmethoden, um Risiken nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkung zu priorisieren. Eine Risikomatrix kann helfen, Risiken in Kategorien einzuteilen und den Fokus auf die wichtigsten Herausforderungen zu lenken.

3. Bewältigung von Risiken:

Nach der Identifizierung und Bewertung ist es an der Zeit, sich mit den Risiken auseinanderzusetzen. Entwickle konkrete Bewältigungsstrategien für jeden identifizierten Risikotyp. Das kann die Vermeidung, Minderung, Übertragung oder Akzeptanz des Risikos umfassen. Der Einsatz von Szenarioanalysen und Risikoreserven kann dazu beitragen, flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren.

Beispiele für erfolgreiche Risikomanagementstrategien:

  • Proaktive Kommunikation: Etabliere einen klaren Kommunikationskanal im Team, um potenzielle Risiken frühzeitig zu besprechen und zu adressieren.
  • Pufferzeiten einplanen: Setze realistische Zeitrahmen und plane Pufferzeiten ein, um Verzögerungen durch unvorhergesehene Ereignisse zu berücksichtigen.
  • Risikoreserven nutzen: Weise finanzielle oder zeitliche Reserven speziell für die Bewältigung von Risiken zu.
  • Szenarioanalysen durchführen: Spiele verschiedene Szenarien durch, um vorbereitet zu sein, wenn sich Risiken manifestieren.

Dieser umfassende Blick auf das Risikomanagement in Projekten soll Projektleitern und Teams ein tiefgehendes Verständnis für die Bedeutung und Umsetzung effektiver Risikomanagementstrategien vermitteln.

Wenn Sie weitere Informationen oder individuelle Beratung zu diesem Thema wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Und vergessen Sie nicht, dass ein umfassendes Risikomanagement der Schlüssel zu einem erfolgreichen Projekt ist.

Projektleiter und PMO – zwei Schlüsselrolle im Projektmanagement

Ein guter Projektleiter zeichnet sich durch eine Vielzahl von Fähigkeiten und Eigenschaften aus, die entscheidend für den Erfolg eines Projekts sind. Hier sind einige Merkmale, die einen guten Projektleiter definieren:

  1. Kommunikationsfähigkeiten: Ein effektiver Projektleiter muss in der Lage sein, klar zu kommunizieren, sowohl mit dem Team als auch mit den Stakeholdern. Das Verständnis der Bedürfnisse und Erwartungen aller Beteiligten ist entscheidend für eine reibungslose Zusammenarbeit.
  2. Organisationstalent: Projektleiter müssen viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig koordinieren. Eine strukturierte und organisierte Arbeitsweise hilft dabei, den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass alle Schritte des Projekts nach Plan verlaufen.
  3. Teamführung: Die Fähigkeit, ein Team zu führen und zu motivieren, ist unerlässlich. Ein guter Projektleiter inspiriert sein Team, fördert die Zusammenarbeit und schafft eine positive Arbeitsatmosphäre.
  4. Risikomanagement: Projekte sind oft mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Ein guter Projektleiter ist in der Lage, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und effektive Strategien zur Risikominimierung zu entwickeln.
  5. Entscheidungsfähigkeit: Projektleiter müssen oft schnelle und fundierte Entscheidungen treffen. Die Fähigkeit, unter Druck kluge Entscheidungen zu treffen, ist daher von großer Bedeutung.

Im Gegensatz dazu ist das Project Management Office (PMO) eine unterstützende Einheit, die die effiziente Durchführung von Projekten sicherstellt. Die Aufgaben des PMO umfassen:

  1. Prozessoptimierung: Ein PMO entwickelt und verbessert Projektmanagementprozesse, um die Effizienz und Qualität der Projektabwicklung zu steigern.
  2. Ressourcenmanagement: Das PMO überwacht und koordiniert die Ressourcenallokation, um sicherzustellen, dass Projekte die benötigten Mittel erhalten.
  3. Berichterstattung und Controlling: Das PMO sorgt für transparente Berichterstattung und überwacht die Projekte hinsichtlich Zeitplan, Budget und Qualität.
  4. Wissensmanagement: Ein PMO fördert den Wissensaustausch und die Best Practices zwischen Projekten, um die Lernkurve zu optimieren.

Insgesamt sind Projektleiter und PMO entscheidende Akteure im Projektmanagement, wobei der Projektleiter die direkte Verantwortung für den Projekterfolg trägt, während das PMO unterstützende Funktionen bereitstellt, um die Gesamteffizienz und -qualität sicherzustellen.

Fazit:
Projektleiter und PMO sind zwei Schlüsselfiguren im Projektmanagement. Während der Projektleiter die direkte Verantwortung für den Projekterfolg trägt, gewährleistet das PMO durch proaktive Unterstützung, dass Projekte reibungslos verlaufen. Durch die Beachtung dieser Erfolgsfaktoren wird jedes Projekt zu einem Erfolgserlebnis.

Die Übergabe eines Projektes

Eine erfolgreiche Übergabe eines Projekts ist ein wichtiger Teil des Projektmanagements. Ein erfolgreicher Projektleiter muss dafür sorgen, dass das Projekt ordnungsgemäß übergeben wird, um sicherzustellen, dass alle relevanten Informationen und Artefakte beibehalten und weiterverwendet werden können. Hier sind einige Schritte, die befolgt werden können, um eine erfolgreiche Übergabe zu gewährleisten.

Foto von Mauro Gigli auf Unsplash

Erstens sollte ein Übergabeplan erstellt werden, der alle erforderlichen Schritte und Aktivitäten festlegt. Dieser Plan sollte mindestens einen Monat vor Abschluss des Projekts bereitgestellt werden, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten genügend Zeit haben, sich darauf vorzubereiten.

Zweitens sollte der Projektleiter sicherstellen, dass alle relevanten Informationen und Artefakte ordnungsgemäß dokumentiert und organisiert werden. Dies beinhaltet das Erstellen eines Abschlussberichts, das Aufbewahren von Unterlagen und anderen wichtigen Daten sowie die Übertragung von Zugriffsberechtigungen und Passwörtern an den Nachfolger.

Drittens ist es wichtig, dass ein Übergabemeeting mit allen relevanten Stakeholdern stattfindet. In diesem Meeting sollte der Projektleiter eine Übersicht über das Projekt und seine Ergebnisse geben und den Nachfolger einführen. Darüber hinaus sollte das Übergabemeeting auch Gelegenheit bieten, offene Fragen zu klären und Unsicherheiten zu beseitigen.

Viertens ist es wichtig, dass der Projektleiter den Nachfolger unterstützt und ihm Zeit und Ressourcen zur Verfügung stellt, um sich mit dem Projekt vertraut zu machen. Dies kann durch eine Übertragung von Aufgaben, eine Schulung oder durch das Bereitstellen von Zugriff auf relevante Unterlagen und Daten erreicht werden.

Auch ich habe heute ein Projekt übergeben, welches ich interimsmäßig geleitet habe. Dabei habe ich alles an meinen Nachfolger übergeben, alles soweit dokumentiert und nach bestem Wissen und Gewissen das Projekt auch für mich abgeschlossen. Denken Sie daran, auch wenn Sie eine gute Übergabe machen, dann ist das ein Aushängeschild für Sie, quasi die vorerst letzte Visitenkarte an Ihren Kunden.

CEBIT wird eingestellt

Heute wurde bekannt, dass die weltgrößte IT-Messe, die CEBIT, tatsächlich eingestellt wird. Auf der Internetseite der CEBIT heißt es hierzu: „Die Deutsche Messe wird ihr Messeportfolio für ihre Digitalthemen neu sortieren. Die CEBIT in Hannover wird abgesagt. Neue inhaltlich spitze Fachmessen für die digitale Wirtschaft sollen vorbereitet werden. Die industrienahen Digitalthemen der CEBIT werden in die HANNOVER MESSE integriert.“

Weiteres auf der Seite der CEBIT.

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